
Die Forschung zu Nitraten und Krebs entwickelt sich noch, aber Wissenschaftler richten ihre Aufmerksamkeit zunehmend darauf, was eine langfristige Exposition durch Trinkwasser für die Gesundheit im...

Zugang zu Trinkwasser ist in Notsituationen oft eine Herausforderung. In der Wildnis oder nach einer Katastrophe wird das Improvisieren eines Wasserfilters zu einer wichtigen Überlebensfähigkeit. Glücklicherweise ist es möglich, einen Filter einfach mit Materialien herzustellen, die man finden kann.
Dies ist eine DIY-Methode, die in einer Notsituation helfen kann, aber für langfristige Krisensituationen begrenzt ist. Sie benötigen Materialien von guter Qualität.
Wenn Sie keine Aktivkohle haben, empfehlen wir die Verwendung von natürlicher Holzkohle, die durch Verbrennen von Holz gewonnen wird. Sie muss fein zerstoßen sein, da sie einige chemische Schadstoffe im Wasser entfernt. Vermeiden Sie Grillkohle-Briketts, da diese giftige Chemikalien enthalten.
Nehmen Sie Ihre leere Plastikflasche und schneiden Sie sie in der Mitte durch. Behalten Sie die obere Hälfte (mit dem Flaschenhals), da sie den Trichter des Filters bildet. Stechen Sie einige kleine Löcher in den Deckel, damit das gefilterte Wasser langsam fließen kann.
Stecken Sie ein Stück Stoff, ein gefaltetes Bandana oder eine Baumwollkugel in den Hals der umgedrehten Flasche. Diese erste Schicht wirkt als Barriere gegen die gröbsten Partikel im Wasser und verhindert das Verstopfen der unteren Schichten.
Gießen Sie als Nächstes eine großzügige Schicht zerstoßener Aktivkohle ein. Wenn Sie natürliche Holzkohle verwenden, zerstoßen Sie sie in kleine Stücke von etwa 3 bis 5 mm Durchmesser. Diese Schicht ist wichtig, da sie potenziell schädliche Chemikalien im Wasser absorbiert und den Geschmack verbessert.
Geben Sie auf die Kohleschicht eine Schicht sauberen Sand. Diese Zwischenschicht filtert feine Partikel, Sedimente und einige Mikroorganismen. Der Sand sollte so fein wie möglich und sauber sein, um weitere Verunreinigungen zu vermeiden. Wenn Sie Sand im Freien sammeln, spülen Sie ihn zuerst, um sichtbare Verunreinigungen zu entfernen.
Beenden Sie Ihren Filter mit einer dicken Schicht Kies. Diese letzte Schicht filtert größere Partikel aus dem Rohwasser und schützt die unteren Schichten davor, zu schnell gesättigt zu werden. Der Kies sollte in der Größe variieren, von kleinen Kieselsteinen bis zu etwas größeren Steinen für eine optimale Filtration.
Gießen Sie das zu reinigende Wasser oben in den Filter (Kies-Seite). Lassen Sie das Wasser natürlich durch die verschiedenen Schichten fließen und sammeln Sie es an der Halsöffnung. Fließt das Wasser langsam, zeigt das meist an, dass Ihr Filter richtig funktioniert.
Verstehen Sie, dass dieser DIY-Filter kein vollständig sicheres Trinkwasser garantiert. Er entfernt hauptsächlich feste Partikel und einige chemische Verunreinigungen, eliminiert jedoch keine potenziell gefährlichen Bakterien oder Viren. Wir empfehlen die Verwendung eines Weeplow Schwerkraft-Wasserfilters.
Nach dieser Primärfiltration sollten Sie das gesammelte Wasser immer mindestens eine Minute lang abkochen, um pathogene Mikroorganismen zu eliminieren. In höheren Lagen verlängern Sie die Kochzeit etwas, da Wasser dort bei niedrigeren Temperaturen kocht. Verwenden Sie abschließend den Schwerkraft-Wasserfilter, um sicherzustellen, dass Ihr Wasser vollständig trinkbar ist.
In der Wildnis finden Sie möglicherweise nicht alle Materialien, auch wenn die Umwelt stark verschmutzt ist. Ein Bandana kann durch ein T-Shirt oder Pflanzenmoos ersetzt werden. Natürliche Holzkohle erhalten Sie direkt aus verkohltem Lagerfeuerholz.
Überlebensexperte Jacob Karhu schlägt eine interessante natürliche Variante vor. Verwenden Sie ein Bandana als erste Schicht, dann frisches Pflanzenmoos, Sand und natürliche Holzkohle. Dieser natürliche Filter ist in der Wildnis sehr effektiv, da die Materialien leicht zu finden sind.
Um Wasser trinkbar zu machen, beseitigen Sie die letzten biologischen Verunreinigungen durch Abkochen, chemische Behandlungen und den Weeplow Schwerkraft-Wasserfilter. Letzterer ersetzt alle anderen Reinigungsmethoden.
Ihr improvisierter Wasserfilter kann mehrfach verwendet werden, benötigt aber regelmäßige Pflege. Wechseln oder reinigen Sie Baumwolle oder Stoff nach jeder intensiven Nutzung, um Schimmel oder Bakterien zu vermeiden. Ersetzen Sie auch Aktiv- oder Naturkohle alle drei bis vier Anwendungen für eine bessere Filtration.
Sand und Kies können mehrfach gespült und wiederverwendet werden, solange sie sauber und frei von sichtbaren Verunreinigungen bleiben. Dies ist eine DIY-Lösung, und es besteht weiterhin ein Risiko für Krankheiten durch kontaminiertes Wasser. Deshalb empfehlen wir die Verwendung eines Schwerkraft-Wasserfilters, der 2 Jahre hält.
Diese Aktivität kann Spaß machen und lehrreich sein – Sie können sogar mit Ihren Kindern einen Wasserfilter bauen. In Überlebenssituationen oder Krisen mit Wasserzugang sollten jedoch zuverlässigere Methoden in Betracht gezogen werden. Ihr DIY-Filter hilft in unerwarteten und gefährlichen Outdoor-Situationen, wenn Sie Ihre gewohnte Ausrüstung nicht dabei haben.