
Die Forschung zu Nitraten und Krebs entwickelt sich noch, aber Wissenschaftler richten ihre Aufmerksamkeit zunehmend darauf, was eine langfristige Exposition durch Trinkwasser für die Gesundheit im...

Leitungswasser im Vereinigten Königreich entspricht den aktuellen Trinkwasserstandards. Dennoch hat die nationale Überwachung das Vorhandensein von PFAS in einigen Leitungswasserproben festgestellt, was langfristige Gesundheitsrisiken darstellen könnte. Obwohl diese Mengen in der Regel unter den offiziellen Grenzwerten liegen, hat ihre Präsenz eine anhaltende Diskussion über mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit ausgelöst.
Diese „Forever Chemicals“ sind hochgradig persistent und widerstandsfähig gegen Abbau, was erhebliche Gesundheitsbedenken hervorruft. Dies unterstreicht die Bedeutung der Suche nach Alternativen, um sicheres Trinkwasser zu gewährleisten.
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS), manchmal auch „Forever Chemicals“ genannt, sind eine Gruppe synthetischer Verbindungen mit einzigartigen Eigenschaften, darunter außergewöhnliche chemische und thermische Stabilität. Diese Widerstandsfähigkeit gegen Abbau beruht auf starken Kohlenstoff-Fluor-Bindungen, die zu den stärksten in der organischen Chemie gehören. PFAS umfassen über 4.000 Verbindungen, wie Perfluoroctansäure (PFOA) und Perfluoroctansulfonsäure (PFOS).
Seit den 1950er Jahren werden PFAS in verschiedenen Industrien und Haushaltsprodukten verwendet und geschätzt für ihre antihaftbeschichtenden, wasserabweisenden und hitzebeständigen Eigenschaften. Sie finden sich in Kochgeschirrbeschichtungen, Lebensmittelverpackungen, Feuerlöschschaum, wasserdichten Textilien und Kosmetika.
PFAS sind in der Umwelt hochgradig persistent, und viele stellen Gesundheitsrisiken dar. Einige, wie PFOA und PFOS, sind als krebserregend, reproduktionstoxisch oder endokrine Disruptoren eingestuft und wurden mit Nieren- und Hodenkrebs, Fruchtbarkeitsproblemen sowie Schilddrüsen- und Lebererkrankungen in Verbindung gebracht.
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PFAS |
Verwendung |
Gesundheitliche Auswirkungen |
Toxizitätsschwelle (µg/L) |
|
PFOA |
Antihaftbeschichtungen |
Krebserregend, beeinflusst die Schilddrüse |
0,10 |
|
PFOS |
Feuerlöschschaum |
Krebserregend, beeinflusst die Leber |
0,20 |
|
PFNA |
Lebensmittelverpackungen |
Endokriner Disruptor |
0,05 |
|
PFDA |
Wasserdichte Textilien |
Fruchtbarkeitsprobleme |
0,01 |
Eine kürzliche Untersuchung im Vereinigten Königreich zeigte, dass das Leitungswasser in Reading messbare Mengen an PFAS enthält. Von den 25 getesteten PFAS-Verbindungen wurden 9 nachgewiesen. Darunter ist PFOA als krebserregend eingestuft und PFOS als potenziell krebserregend. PFHxS, eine weitere nachgewiesene Verbindung, ist aufgrund seiner Toxizität für Schilddrüse und Fruchtbarkeit inzwischen verboten.
Obwohl die Werte unter den britischen Grenzwerten (0,1 µg pro Liter) liegen, überwachen die lokalen Wasserbehörden zwei besonders besorgniserregende PFAS genau. Die genaue Quelle ist noch nicht bestätigt, aber historische Deponiestandorte werden vermutet, und Untersuchungen laufen.
Maßnahmen zur Sanierung möglicher Kontaminationen sind im Gange.
Die Wasserbehörden haben die Öffentlichkeit beruhigt, dass die festgestellten PFAS-Werte unter den gesetzlichen Grenzwerten liegen, doch bestehen weiterhin Gesundheitsbedenken aufgrund der langfristigen Risiken selbst bei niedriger Exposition. Die Behörden verstärken die Überwachung und führen regelmäßige Tests im gesamten Netz durch. Zusätzliche Maßnahmen, wie die Installation von Aktivkohlefiltern in Wasseraufbereitungsanlagen, werden in Erwägung gezogen.
Aufklärungskampagnen sollen zudem die Industrie zur Reduzierung der PFAS-Emissionen anregen.
Landesweite Probenahmeprogramme im Vereinigten Königreich haben PFAS in mehreren Rohwasserquellen und in einigen Fällen auch in behandeltem Trinkwasser in niedrigen Konzentrationen nachgewiesen. Diese Ergebnisse spiegeln ein internationales Muster wider: PFAS-Kontamination ist weit verbreitet, und die Bewältigung der langfristigen Exposition ist für Regulierungsbehörden und Gesundheitsämter zunehmend prioritär. Diese weitreichende Kontamination verdeutlicht die Notwendigkeit nationaler und globaler Aufmerksamkeit und Maßnahmen, da PFAS über Jahrzehnte Böden, Oberflächenwasser und Grundwasser verunreinigt haben.

Leitungswasser enthält wichtige Mineralien für die Gesundheit, aber die Kontaminationswerte können hoch sein. PFAS sind nicht die einzige Sorge – auch Schwermetalle und andere gefährliche Chemikalien können vorhanden sein. Die effektivste Lösung ist die Verwendung eines gravity filters in Kombination mit Aktivkohle, der etwa 99 % dieser Chemikalien entfernt.
Innerhalb von fünf Minuten ist Ihr System bereit, Leitungswasser, Flusswasser oder andere nicht trinkbare Quellen zu reinigen – etwas, das ein herkömmlicher Wasserfilterkrug nicht leisten kann.